
05.08.2026
Natur-Energietechnik begrüßt hochrangigen Besuch: Energiewende vor Ort gestalten

Innovative Vorzeigeprojekte und regionale Wertschöpfung
Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Vorstellung unserer national und international realisierten Projekte, die von Wasserkraft, Automatisierung, Photovoltaik, und Stromspreichern bis hin zu intelligentem Energiemanagement und E-Mobilität reichen.
Gemeinsam mit Katharina Schulze, Mdl Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Bayerischen Landtag und Laura Weber, Mdl Sprecherin für Verbraucherschutz und Ernährung der GRÜNEN im Bayerischen Landtag besuchten wir unseren Solarpark in Floß. Schulze betonte vor Ort: „Jede Solaranlage macht Bayern unabhängiger von Energieimporten.“ Und sie ergänzte: „Genau deshalb sprechen wir bei Erneuerbaren Energien von Freiheitsenergien.“
Darüber hinaus durften wir unseren Gästen weitere wegweisende Vorzeigeprojekte unseres Hauses präsentieren:
- Trading-Speicher zur intelligenten Netzstabilisierung
- Kleinkraftwerke für Klärwasser sowie Wasserkraftanlagen mit innovativem Fahrplanmanagement
- Hochmoderne autarke Mehrparteienhäuser, die Wasserkraft, Aquathermie, Photovoltaik und Speicher intelligent miteinander kombinieren
- Agri-Photovoltaik-Projekte (wie nahe Kallmünz), bei denen landwirtschaftliche Flächen doppelt genutzt werden – für die nachhaltige Nahrungsmittelproduktion und die klimafreundliche Stromerzeugung.
Wasserkraft unter Druck: Dezentralität sichert Versorgungssicherheit
Als traditionsreiches und zugleich zukunftsorientiertes Unternehmen scheuen wir uns nicht, politische Hürden und Fehlentwicklungen offen anzusprechen. Firmenchef Erich Dannhäußer nutzte den Termin für eine deutliche Kritik an der geplanten EEG-Novelle im Bereich Wasserkraft. Der Entwurf sieht den Wegfall der klassischen, garantierten Einspeisevergütung für kleinere Erneuerbare-Energien-Anlagen vor – ein schwerer Schlag, der über die Hälfte der rund 7.300 deutschen Wasserkraftanlagen treffen könnte.
„Kleine Wasserkraftwerke sind dezentral organisiert, reduzieren den Bedarf an teurem Netzausbau und erhöhen gleichzeitig die Versorgungssicherheit“, machte Erich Dannhäußer unmissverständlich klar.
Bürokratieabbau und politischer Wille gefordert
Auch die oft langwierigen, uneinheitlichen Genehmigungsverfahren und bürokratischen Hürden bei den sogenannten Freiheitsenergien bereiten uns Sorge. Entscheidungen hängen nach wie vor stark von einzelnen Behörden ab. Katharina Schulze griff diese Kritikpunkte auf und forderte eine entschlossene Entbürokratisierung sowie mehr Priorisierung bei der politischen Umsetzung. Angesichts der aktuellen Krisenlage machte sie die Bedeutung der Energiewende deutlich: „Erneuerbare Energien sind nicht das Projekt einer Partei, sondern eines Landes.“
Laura Weber, Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags und als Energieingenieurin seit jeher eng mit unserem Unternehmen verbunden, betonte die spezifischen Herausforderungen beim Ausbau der Erneuerbaren in unserer Region Nordoberpfalz. Beim Ausbau der Windkraft gebe es weiterhin große Hürden. Gleichzeitig verwies sie auf positive Beispiele: „In Mittelfranken kommt die Windkraft bereits im Geldbeutel der Leute an.“ Genau diese positiven Effekte erwarte sie auch für unsere Heimat.
Wir danken allen Gästen für den konstruktiven Austausch und die wertvollen Impulse. Als Natur-Energietechnik werden wir uns auch in Zukunft mit ganzer Kraft für eine sichere, dezentrale und bürgernahe Energiewende stark machen.



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